Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Warum ich kein Sport mache und gerne viel Alkohol trinke – Oder: Ich bin mein eigener Herr

Etwas überspitze (fiktive) Selbstoffenbarung eines auf seine Mitmenschen (vielleicht sogar) sehr christlich wirkenden (regelmäßigen) Gemeindebesuchers, welcher leider am Ende nicht gerettet werden wird.

Ich glaube Glaube sollte Glaube und Leben sollte Leben sein. Gerne habe ich jeden Tag eine spirituelle Zeit, denn das gibt mir so viel Kraft; aber wer eine Grenze zwischen Glauben und Leben zieht, der sollte auch konsequent sein.

Alles Andere in meinem Leben wird dadurch nicht beeinflusst. Sonntags gehe ich gerne in den Gottesdienst, aber für die Aktivitäten der Woche habe ich mir von Gott doch nicht zu sagen – und von der Gemeinde oder ihren Mitgliedern erst recht nichts. Natürlich gehe ich in den Hauskreis, denn Spiritualität und Glauben sind ja nicht unwichtig für mich – aber da mein Hauskreisleiter meistens die Anwendung vergisst oder ich es ignoriere, wenn es dran kommt, habe ich kein Einmischen in meine anderen Aktivitäten zu befürchten. Es ist immerhin MEIN Leben und nicht das eines anderen – erst recht nicht das Leben Gottes.

Eine klare Konsequenz dessen ist, dass ich mich im Alltag völlig gehen lasst – ich brauche diese Entspannung (z.B. Fernsehen nach der Arbeit) einfach. Wozu sollte ich Planungen machen, denn ich habe ja keine wirklichen Prioritäten – ich tue, was ich hier und jetzt tun will.

Und Gehen-Lassen heißt eben auch, nicht auf meinen Körper zu achten. Ist doch klar, dass ich (außer wenn ich mal bei anderen gut ankommen will) keinen Sport mache, wenn ich keine Lust habe. Ich lasse mich doch von Nichts und Niemandem zwingen – nicht einmal von mir selbst, nur von meinen Gefühlen (die ziemlich unbeständig sind).

Und Alkohol: Ja, den brauche ich, um abschalten zu können, ich habe ja sonst nirgends einen Ort der ruhe, denn sowohl Menschen als auch Gott verlangen immer etwas von mir – und Lebenserfüllung ist doch eigentlich die Freiheit, nichts tun zu können.

Anmerkung: dieser Text ist mir einem starken Sarkasmus zu lesen. Der Autor denkt, dass Lebenserfüllung darin besteht, alle Dinge Gott zu weihen und für Ihn zu arbeiten.

Was immer ihr tut, ob ihr esst oder trinkt oder was es auch sei – verhaltet euch so, dass Gott dadurch geehrt wird *und dass ihr für niemand ein Glaubenshindernis seid, weder für Juden noch für Nichtjuden, noch für die Gemeinde Gottes. (1. Kor. 10,31-32; NGÜ)

Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. (Röm 6,13; LUT)

Überlegt doch einmal: Wenn ihr euch jemand unterstellt und bereit seid, ihm zu gehorchen, seid ihr damit seine Sklaven; ihr seid die Sklaven dessen, dem ihr gehorcht. Entweder ihr wählt die Sünde und damit den Tod, oder ihr wählt den Gehorsam Gott gegenüber und damit die Gerechtigkeit. *Aber Dank sei Gott, dass ´die Zeit vorbei ist, in der` ihr Sklaven der Sünde wart, und dass ihr jetzt aus innerster Überzeugung der Lehre gehorcht, die uns als Maßstab für unser Leben gegeben ist und auf die ihr verpflichtet worden seid. *Ihr seid von ´der Herrschaft` der Sünde befreit worden und habt euch in den Dienst der Gerechtigkeit stellen lassen. *Ich gebrauche das Bild vom Sklavendienst, das ihr alle kennt, weil ihr sonst vielleicht nicht versteht, worum es geht. Früher habt ihr euch in den verschiedenen Bereichen eures Lebens gewissermaßen wie Sklaven in den Dienst der Unmoral und der Gesetzlosigkeit gestellt, und das Ergebnis war ein Leben im Widerspruch zu Gottes Gesetz. Jetzt aber macht euch zu Sklaven der Gerechtigkeit, und stellt alle Bereiche eures Lebens in ihren Dienst; dann wird das Ergebnis ein geheiligtes Leben sein. (Röm 6,16-19; NGÜ)

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 28. März 2012 von in Glaubensleben und Kommentare, Humor.

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