Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Levitikus – Tagebucheintrag

Seit Anfang das Jahres führe ich so regelmäßig wie möglich ein Tagebuch, in welchem ich vor allem meine Stille Zeit dokumentiere.  Ich habe schon länger überlegt, zu diesem Thema einen längeren Artikel zu schreiben – also Fragen zu beantworten und Empfehlungen auszusprechen, warum man Tagebuch führen sollte. Nun werde ich eventuell darauf zurückkommen, indem ich Artikel übersetze oder verlinke, welche mir über den weg laufen. Heute möchte ich nur einen kleinen Einblick in mein Tagebuch geben.

Während meiner Bibellese, welche gestern mit dem 3. Buch Mose begonnen hat, schrieb ich also heute während meiner Stillen Zeit folgenden Text. Beim Lesen sei Vorsicht geboten, denn es ist eher ein lyrisches Aufschreiben von Gedanken als ein propositionaler, strukturierter Aufsatz:

Die Botschaft des dritten Buches Mose ist Hoffnung. Unklar ist mir, warum mir das nicht früher auffiel, denn die Summe aller Schrift ist doch Weisheit in Gottesfurcht und „Fürchte Gott und hoffe auf Ihn“.
Wo Sünde erkannt und bekannt wird, wo Buße getan wird, da ist Hoffnung auf Vergebung. Und wo Buße und Trauer über Sünde und Dankbarkeit und Freude im glauben und Vertrauen auf Christus such treffen, da ist sichere Vergebung der Sünden. Denn „jede Sünde kann dem Menschen vergeben werden“ – außer er sündigt gegen den Heiligen Geist. auch hier wiedeR: eine Botschaft der Hoffnung, denn das Evangelium wird nur denen verborgen bleiben, denen  der Gott dieser Welt die Augen verschließt (weil unser Gott es zulässt, denn manchen öffnet er ja – aus Gnade – die Augen).
So schließt sich dieser Kreis eben auch ganz explizit bei Levitikus, denn „mit einem Opfer hat er die vollkommen gemacht, die geheiligt werden“, sodass nun die Opfer hinfällig werden, sofern wir auf das Opfer Christi vertrauen.
Die Botschaft also vor allem aus der Sicht des NT (d.h. durch die Brille des NT) eine Botschaft der Hoffnung. Aber auch an sich schon, denn es hätte genau so gut heißen können: „Erkennt jemand seine sünde, so muss er sterben; erkennt er sie nicht, so erst recht!“
Aber gott in seiner Gande sagt: Wer opfert, da er seine Sündhaftigkeit erkannt hat, der wird freigesprochen. Welche Gnade!

Man sieht hieran recht gut, wie das Schreiben Gedankengänge lenken kann. Denn auf den Zusammenhang zu 2 Kor 4 wäre ich beim stumpfen Nachdenken nicht gekommen.

Eventuell profitiert der ein oder andere ja von meinen Gedanken. Und wenn nicht, dann fängt ja der ein oder andere eventuell mit einem Tagebuch an, nur, um ebenfalls solche Erfahrungen zu machen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2012 von in Glaubensleben und Kommentare.

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