Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Luther über die Heilige Schrift

Die Andachtsbücher haben es mir derzeit angetan, so schreibt Martin Luther in einem Andachtsbuch für den 2. Januar dies:

Öffne mir die Augen, daß ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.  Psalm 119, 18

Das sollst du wissen, daß die Heilige Schrift ein Buch ist, das aller anderen Bücher Weisheit zur Narrheit macht, weil keines vom ewigen Leben lehrt außer ihr allein. Darum sollst du an deinem Sinn und Verstand stracks verzagen, dagegen niederknien mit rechter Demut und Ernst zu Gott beten, daß er dir durch seinen lieben Sohn wolle seinen heiligen Geist geben, der dich erleucht, leite und dir Verstand gebe. Zum andern lies mit fleißigem Aufmerken und Nachdenken, was der heilige Geist damit meint, und hüte dich, daß du nicht überdrüssig werdest oder denkest, du habest es einmal oder zweimal genug gelesen, gehört, gesagt und verstehest alles aus dem Grund. Denn da lernt kein Geistlicher, kein Christ aus. Zum dritten ist Anfechtung der rechte Prüfstein; sie lehrt dich nicht allein wissen und verstehen, sondern auch erfahren, wie recht, wie wahrhaftig, wie süß, wie lieblich, wie mächtig, wie tröstlich Gottes Wort sei, Weisheit über alle Weisheit.

Quelle: http://www.auftanken.de/bl_luther/2012-01-02/

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 8. Februar 2012 von in Zitate und getaggt mit , , , , , , .

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