Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Alkohol ist gut für die Gesundheit – Oder: Wer oder was ist Dein Gott?

Vor einiger Zeit wurde in dem Hamburger Abendblatt ein Artikel über Alkohol und die Diskussion über dessen Zusammenhang mit der Gesundheit veröffentlicht. Als ich heute so darüber nachdachte, kam ich zu dem Punkt, der in unserem Leben alles entscheidet:

Wer ist dein Gott?

Wie komme ich auf diese Frage? Ich will hier keinen Abstinenzler-Blog schreiben, da ich niemandem vorschreiben möchte (geschweige denn: kann), hier mit mir einer Meinung zu sein, aber für mich ist es von großer Bedeutung keinen Alkohol zu trinken, damit ich mich nicht unbedacht in Sünden stürze.

Jeder mag das für ich anders handhaben, aber das Prinzip, Sünde minimieren zu wollen, sollte unserem Leben einbeschrieben sein! Achtung (dachte ich), wir müssen natürlich auch aufpassen, dass nicht das Prinzip zu unserem Gott wird. Gott selbst soll Ziel unserer Emotionen und Leidenschaft und Liebe sein – und dabei werden wir die Sünde hassen.

Für mich besteht der Weg der Sündenminimierung auf jeden Fall im Verzicht auf Alkohol. So kam ich also zu der Frage: Wenn doch der Alkohol der Gesundheit in gewissem Maße gut tut, warum sollte ein Abstinenzler mit der selben Motivation wie ich (ich denke andere Motivationen sind hier nicht stark genug) dennoch keinen Alkohol trinken?

Der Punkt ist ein ganz allgemeiner: Ist die Gesundheit dein Gott oder ist Gott dein Gott?
Dienst du deiner Gesundheit oder möchtest du Gott gefallen, in dem du alles – ihm dienend – zu seiner Ehre tust?

Wenn unsere erste Priorität ist, Gott zu gefallen, dann werden wir alles andere nachordnen, so auch die Gesundheit. Nachorndnen heißt nicht vernachlässigen, sondern: Konflikte immer zugunsten des anderen lösen, zugunsten Gottes entscheiden. Und zugunsten Gottes heißt immer gegen die Sünde. Und in diesem Fall – für mich – ist gegen die Sünde auch gegen den Alkohol.

_

Auch wenn du meine Meinung zu Alkohol nicht teilst, nimm doch dies mit: Es ist so leicht, andere Dinge über Gott zu stellen. Lasst unser Leben dorthinein investieren, Sünde zu hassen, Gott zu lieben!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 16. November 2011 von in Glaubensleben und Kommentare und getaggt mit , , , .

Archive

Zitate bei Twitter

  • For some reason, we want to hide our true selves from our children. I suppose it’s because we all want to be heroes in our children’s eyes. 2 weeks ago
  • Having children creates a much stronger society because a society will make sacrifices for its children that it will not make for others 2 weeks ago
  • let’s just be honest. According to the biblical Christian worldview, revelation trumps any other form of knowledge @albertmohler #briefing 2 weeks ago
  • Lehrerpersönlichkeit als Aufgabe des Ausbildungssystems??? https://t.co/f74EPqI2K2 2 weeks ago
  • RT @stephenaltrogge: Do You Pray For The President As Much As You Complain About Him? - The Blazing Center ift.tt/2eZgC9y 2 weeks ago
%d Bloggern gefällt das: