Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Die Zentralität der Bibel

Das Wort Gottes ist zentral für den Gottesdienst!

Ich möchte hier keine Begründung machen – dazu werden in den kommenden Wochen ein paar Zitate von Ryle kommen (aus seinem Paper „Bible-Reading“) – warum die Bibel so zentral ist; vielmehr möchte ich an uns Christen appellieren, die die Bibel als zentral proklamieren, dass wir dies noch voller umsetzten mögen.

Dazu möchte ich zwei Punkte machen:

(1) Wenn wir davon reden, dass die Predigt des Wortes Gottes in unseren Gottesdiensten zentral ist, was meinen wir dann?

Häufig sind wir in dem Denkmuster gefangen, dass wir unter Gottesdienst „nur“ die Versammlung am Sonntag verstehen. viele wissen, dass unser ganzes Leben ein Gottesdienst sein soll und die meisten versuchen auch danach zu leben – durch Gottes Gnade. Aber ich habe immer wieder Leute erwischt – mich selbst und auch andere -, die, wenn es um die Aussage „Die Predigt des Wortes Gottes ist das Zentrum des Gottesdienstes“ ging, nur noch an den Sonntag gedacht haben.

Und dabei ist doch die Predigt des Evangeliums nicht nur Zentrum am Sonntag – nein, viel wichtiger, auch in der Woche! Denn „ein Kreuz-zentriertes Leben besteht aus Kreuz-zentrierten Tagen“ (C. J. Mahaney). Deswegen möchte ich hier den Aufruf machen „Predige dir selbst das Evangelium“!

„Ist Ihnen klar“, stellte der Prediger David Martyn Lloyd-Jones einmal fest, „dass Ihre Unzufriedenheit im Leben hauptsächlich daher kommt, dass Sie sich selbst zuhören, anstatt zu sich selbst zu sprechen?“ (The Cross-centered life, C. J. Mahaney)

(2) Wenn wir davon reden, dass Bibellese zentral für unsere Stille Zeit ist, was meinen wir dann?

Ich möchte nun den Aufruf umdrehen, und darauf hinweisen, dass viel zu häufig unsere Gottesdienste aus Lobpreis und Predigt und Abendmahl bestehen, ohne, dass wir das Wort Gottes einfach lesen. In der Geschichte über Jahrhunderte wurde dies getan.

Warum lesen wir – die wir täglich das Wort Gottes in unserer Stillen Zeit (dem privaten Teil des täglichen Gottesdienstes) „einfach nur lesen“ – in unseren Versammlungen so wenig das Wort Gottes?

Erinnern wir uns an Nehemia und Esra, die Stundenlang nur das Wort Gottes lasen – danach standen Männer auf uns erklärten Teile davon – oder an den Ratschlag des Paulus an seinen „Sohn“ Timotheus: „Fahre fort mit dem Vorlesen“?!

_

Möge Gott uns Segnen, dass wir die Predigt im Privaten und die Bibellese in den Versammlungen wieder schätzen lernen!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 14. September 2011 von in Glaubensleben und Kommentare, Lernen von ... und getaggt mit , , , , , , , , , , .

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