Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Über das Beten

Warum beten wir? Was ist überhaupt beten? Solche und andere Fragen haben wir bestimmt schon oft gehört, und finden sie eventuell nicht mehr besonders interessant. Das ist auch ok, solange wir das Beten noch interessant finden. Aber so leicht wird es zur Tradition: man betet eben vor dem Essen, vor dem Schlafen, vor dem Bibellesen, etc. Dabei ist doch das Gebet unsere tägliche Stütze, unserer Kraftlieferant.

Hier ein paar Wahrheiten, die uns immer wieder bewusst werden sollten, wenn wir an das Beten denken:

(1) Wir reden mit Gott: Nicht mit irgendjemandem, sondern mit Gott. Das heißt wir kommen vor Ihn, den Heiligen – demütig; aber auch vor Ihn, unseren Vater – mit unserem ganzen Herzen, und schütten es aus.

(2) Wir können erst durch Jesus wirklich mit Gott sprechen: Einerseits ist es die Heiligkeit Gottes, andererseits unsere Sünde, die nicht nur den Kontakt, sondern auch die Erhörung unmöglich macht. Wir dürfen gar nicht in Gottes Gegenwart kommen ohne Jesus, und wir hätten gar keine Chance, erhört zu werden ohne Jesus. Weil der Vorhang zeriss haben wir den Zutritt! Wenn wir in Jesu Namen beten finden wir Erhörung (siehe nächster Punkt)!

(3) Wir können, dürfen und sollen in Jesu Namen beten: Wenn wir im Namen eines anderen unterschreiben, dann tun wir dies gewissenhaft – unterschreiben nur das, was er auch unterschrieben hätte. Wenn wir den Willen Jesu mehr und mehr kennen lernen wollen, dann werden wir auch mehr und mehr in seinem Namen beten können – und solche Gebete wird Gott ganz bestimmt erhören!

(4) Jesus ist der größte Beter: Seid in der Gesinnung, die Christus hatte – im Aufopfern für andere, im selbstlos Leben: und das drückt sich auch im Beten aus: Wir beten nicht für uns selbst, sondern für andere. Aber noch viel wichtiger: Jesus betet für uns, damit unser Glaube nicht aufhört! Welch ein Trost, das ER an uns denkt – und vor dem Vater für uns eintritt.

(5) Wenn wir beten haben wir Gemeinschaft mit Gott: Wir kommen in seine Gegenwart (am besten noch in der Verbindung mit dem Wort: Beten über der Bibel ist eines der schönsten Erlebnisse) und pflegen unsere Beziehung zu ihm.

(5) Wenn wir beten, drücken wir unsere Abhängigkeit aus: Wir beten nicht nur zu Gott, weil wir eine Beziehung zu ihm führen, sondern auch weil wir eine Beziehung zu ihm haben: die Beziehung der Abhängigkeit. Unser Gebet ist ein Zugeben des „Gott, ohne Dich kann ich nicht“.

(7) Wenn wir beten, beten wir zu Gottes Ehre: Beten wir wahrhaft in Jesu Namen, so beten wir in Gottes Willen; beten wir selbstlos, so beten wir zum Bau des Reiches Gottes; beten wir demütig, so beten wir zur Verherrlichung Gottes; beten wir überhaupt, so nutzen wir eine Gabe Gottes und Danken ihm dadurch. Beten wir, so wird Gott geehrt.

Habt ihr noch wichtige Punkte auf dem Herzen, die ich vergessen habe?

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. April 2011 von in Glaubensleben und Kommentare und getaggt mit , , , , , , , .

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