Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Christus im Alten Testament, C. H. Spurgeon – Rezension

Mit Blick auf die letzen Artikel zitiere ich auf dem Vorwort: https://i2.wp.com/www.clv.de/out/oxbaseshop/html/0/dyn_images/0/255379.jpg

Wo immer Spurgeon predigte oder zur Feder griff, stellte er die völlige Verdorbenheit des Menschen und die Einzigartigkeit Jesu Christi und seines Opfers in den Mittelpunkt seiner Botschaft. (Aus dem Vorwort)

Das ist eine gute Charakterisierung des vorliegenden Buches: Es geht darum, dass wir verdorben sind, und Christus unser Erlöser ist! Dieses gute alte Evangelium predigte Spurgeon sein Leben lang. Das sehen wir auch an diesem Buch:

Ähnlich wie bei der „kleinen Spurgeon-Bibliothek“ des 3L Verlages, handelt es sich um Predigten aus der ganzen Schaffenszeit Spurgeons. Hier können wir im Kopf den jungen als auch den alten Spurgeon hören. Wie ich bereits in den anderen Rezensionen zu Spurgeons Predigten schrieb, ist es erstaunlich wie wenig sich sein Stil und seine Inhalte über diese ganze Schaffenszeit verändert hat. (Aus einer Rezension von Peter Voth)

Was ist es, das mich so fasziniert dieses Buch als allererstes vorstellen lässt? Zum einen das derzeit anscheinend in Vergessenheit geratene Alte Testament – wir müssen doch den Gott des NT Predigen, so hört man viele sagen (Aber Gott ändert sich nicht [Ps 102,27; Jes 41:4]!); oder: das Alte Testament ist so schwer verständlich, wir sollten lieber das NT predigen; oder: das NT ist doch viel näher an Christus, etc. Alle diese Einwände widerlegt Spurgeon, nicht argumentativ, sondern, indem er einfache Predigten über das Alte Testament hält, die Christus zentriert sind, und die Gläubigen erbauen und die Ungläubigen bekehren (so Gott denn will). Welch ein Schatz, dass wir diese Predigten in gesammelter Fassung nun lesen dürfen. Zum anderen fasziniert mich die Einfachheit der Interpretation an vielen Stellen, die gleichzeitig mit Folgerungen endet, auf die ich niemals selber gekommen wäre – Gott hat diesen Mann echt gesegnet.

Wenn Wilhelm Busch schreibt

„Heute stehen sämtliche erreichbaren Bände Spurgeons in meinem Bücherschrank. Und sein Bild hängt an der Wand. Noch einmal sehe ich dieses Bild an. Seltsamer Mann! Umkämpft! Verspottet! Geliebt! … Ja, er hat eine Segensspur hinterlassen. Und zu denen, die durch Spurgeon gesegnet wurden, gehöre auch ich.“ (Aus dem Vorwort)

dann sollten wir uns zwei Fragen stellen: Wurden wir bereits von Spurgeon gesegnet? Wenn nicht, dann könnte dieses Buch der Anfang sein. Und: Haben wir alle Spurgeon-Bücher (so wie Pfarrer Busch)? Wenn nicht, so hält uns das zumindest nicht davon ab, die Bücher zu genießen, die wir haben!

Um nun noch etwas weiter Einblick in das Buch selber zu geben zitiere ich Peter Voth:

Dieses Buch enthält 14 Predigten. Geht man die Predigttexte bzw. die Predigtgrundlage durch, wundert man sich wie es möglich ist, aus diesen Bibeltexten Christus zu predigen, ein wahres Kunststück. Einige Titel sind eindeutig, da gibt es Predigten wie „Das Sündopfer“ oder „Jesu Fürbitte für Verbrecher“. Doch wer erwartet das Evangelium aus Predigten die mit „Die Asche von der jungen Kuh“, „Schmach und Speichel“ oder „Davids Raub“ überschrieben sind?

Ist überhaupt ein Kritikpunkt anzubringen, dann sicherlich hier. Da Spurgeons Predigten allesamt im 19ten Jahrhundert gehalten und abgefasst wurden und nur sehr geringfügig an die heutige Zeit angepasst wurde, kann das lesen manchmal etwas anstrengend werden. Doch, und das sage ich ganz aufrichtig, es lohnt sich den Weg durch dieses Buch zu bahnen. Immer wieder versteht es Spurgeon, Wahrheiten, ganz einfach auszudrücken und dabei ganz praktisch zu werden.

Diese Einfachheit, ist es, die fasziniert. Hier ein paar Zitate aus dem Buch:

Nähre dich von dem Lamm, denn sein Fleisch ist die rechte Speise. Derselbe Jesus, der dein Leben vom Verderben erlöst, will für immer die Erhaltung dieses Lebens sein.

Durch Christi Fürbitte geschieht es, dass unsere armseligen Gebete bei Gott angenommen werden.

Wir müssen die Aufrichtigkeit unserer Gebete je nach unserer Fähigkeit durch unsere Taten zu beweisen suchen.

Und auch der Schreiber des Vorwortes hat dies erkannt:

Und mit dieser Konzentration auf das Wesentliche im Evangelium, das er mit immer neuen Worten, Illustrationen und mit einer nicht ermüdenden Leidenschaft 40 Jahre lang predigte, ist sicher Grund dafür, daß seine Predigten auch über 100 Jahre nach seinem Tod an Aktualität nichts eingebüßt haben und in vielen Sprachen immer wieder neu aufgelegt werden.

Mögen wir doch dieses Vorrecht nutzen, und von Spurgeon lernen.

Auch mit und in diesem Buch über Christus im Alten Testament!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 29. März 2011 von in Bücher, Rezensionen und Empfehlungen und getaggt mit , , , , , , .

Archive

Zitate bei Twitter

%d Bloggern gefällt das: