Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Totale Verdorbenheit und das AT – Ryle

Nachdem wir bei Spurgeon die Totale Verdorbenheit des Menschen in alttestamentlichem Kontext erwähnt gesehen habe, finden wir, dass auch J. C. Ryle darauf hinweist, dass die Sünde alle unser Wesen durchzieht. Er zitiert Hooker:

Lassen Sie uns das Heiligste und Beste, das wir tun, betrachten. Niemals sind wir mehr von Gott ergriffen, als wenn wir beten; doch wenn wir beten, wie wird unser Gemüt unzählige Male abgelenkt! Wie wenig Ehrerbietung erweisen wir der gewaltigen Majestät Gottes, mit dem wir sprechen! Wie wenige Gewissensbisse unseres eigenen Elends! Wie wenig Empfinden haben wir für den mitfühlenden Einfluss seiner zarten Barmherzigkeit! Sind wir nicht oftmals genauso unwillig anzufangen wie froh, ein Ende zu machen, als ob uns mit „Rufe mich an“ eine gro Last auferlegt wurde? Es mag irgendwie extrem erscheinen, was ich sage, darum möge jeder selbst urteilen, so wie es ihm sein eigenes Herz sagt und nicht anders; ich will nur nachfragen! Wenn Gott uns gegenüber nachgibt, nicht so wie bei Abraham – wenn fünfzig, vierzig, dreißig, zwanzig oder wenn zehn gute Menschen in einer Stadt gefunden werden könnten, um deretwillen diese Stadt nicht zerstört werden sollte, sondern wenn er uns ein Angebot von der Größe machte: „Forsche in allen Generationen der Menschheit seit dem Sündenfall unseres Vaters Adam und finde einen Menschen, der eine Tat getan hat, bei der er rein geblieben ist, ohne irgendeinen Flecken oder Makel, und um dieses einen Menschen willen soll weder Mensch noch Engel die Strafen spüren, die für beide vorgesehen waren“, meinen Sie, dass dieses Lösegeld, um Menschen und Engel zu befreien, unter den Menschenkindern zu finden sei? Das Beste, das wir tun, hat etwas an sich, dass der Vergebung bedarf.(Aus Seid Heilig)

Außerdem finden wir einige Bibelstellen im AT, die dies untermauern:

Psalm 14, 1b: Sie [die Toren] begehen verderbliche und greuliche Handlungen; keiner ist, der Gutes tut.

Psalm 14, 2+3: 2 Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, daß er sehe, ob jemand so verständig sei und nach Gott frage; 3 aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; keiner ist, der Gutes tut, auch nicht einer!

 

Die Gleichen Verse tauchen in Psalm 53 noch einmal auf. Dieser Psalm kommt nicht ohne Bedeutung zweimal in der Bibel vor!

Ein Vers aus Jesaja  verbindet diese Wahrheit mit unserer Hoffnung:

Jesaja 53, 6: Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn.

 

Lasst uns unserer Schuld und Sünde bewusst sein; und umso dankbarer, dass Christus die getragen hat.

 

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 24. März 2011 von in Bücher, J. C. Ryle, Lernen von ..., Systematische Theologie und getaggt mit , , , , , , , .

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