Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

I don’t need anything

„Was will ich mehr?!“, sollte die Frage sein, die wir uns stellen, wenn wir an die überreiche Gnade denken, selbst ein Teil der Geschichte sein zu dürfen, deren Zentrum die sich im Kreuz bündelnde Geschichte des Königreiches Gottes ist. Wir sind in Christus vor Grundlegung der Welt erwählt; in Christus sind wir durch seinen stellvertretenden Tod von Sünde befreit und durch sein stellvertretendes Leben vor Gott gerecht, wandeln nun in Christus, würdig des Evangeliums, weil Christus in uns ist und dürfen in Christus freien Zutritt zu dem dreimal heiligen Gott haben, den wir nun trotz seiner unglaublichen Größe Vater nennen dürfen.

JA, das verstehen wir, das glauben wir, danach wollen wir leben.

Die Frage „Was willst Du?“ ist sehr aufschlussreich, wenn wir uns dabei fragen, ob wir nach etwas anderem als Christus in unserem Leben suchen.

Aus der Antwort „Nur Christus!“ folgen aber auch einige unangenehme Dinge; das Joch ist zwar leicht, aber wir müssen dennoch das Kreuz auf uns nehmen, jeden Tag:

Wie würdest Du beispielsweise auf diese Situation reagieren?

Gott spricht zu Dir, dass Du Deinen Sohn opfern sollst.

Du sollst in drei Tagen auf einen Hügel gehen, und Deinen Sohn – es ist Dein einziger – opfern.

Nicht einfach irgendein Sohn, sondern der Sohn, auf den Du Deine Hoffnungen gesetzt hast, in dem Du die Verheißung Gottes erfüllt glaubst.

Du würdest bereitwillig Opfern? Oder würdest Du Gott anklagen? Würdest Du sauer auf ihn sein?

Diese Fragen zu beantworten, ist schwer, da wir noch nicht in einer solchen Situation stehen; dennoch können wir uns Fragen, wie wir derzeit eventuell reagieren würden – und auch wie wir gerne reagieren würden, falls es käme.

_

Diese Geschichte kommt dem erfahrenen Bibelleser natürlich bekannt vor: Es ist die Geschichte von der Opferung Isaaks.

Abraham glaubte Gott und vertraute, dass dieser seine Verheißung auch anders erfüllen könnte – er trauerte drei Tage, aber dann ging er auf den Weg, seinen Sohn zu opfern!

Dadurch dass Abraham gehorchte konnte Gott ein Vor-Bild auf seinen Sohn in der Weltgeschichte schreiben.

Denn Christus war nicht nur drei Tage totgeglaubt (wie Isaak es war), sondern drei Tage tot! Christus trug, wie Isaak sein Holz selber zur Opferstätte. Christus ging – wie Isaak – auf den Hügel, weil Gott es wollte. Christus war nicht nur Isaak, sondern zugleich auch der Widder, den Abraham anstelle von Isaak opferte – Christus war das wahre Opfer!

_

Dadurch, dass Abraham auf Gott vertraute – und sagte „Nur IHN brauche ich“ – haben wir dieses Bild auf Christus.

Sind wir wie Abraham? Glauben wir, dass ER genug ist? Und handeln wir auch danach? Auch wenn es nach menschlichem Ermessen Schwachsinn ist (z.B. seinen Sohn zu opfern) – tun wir, was Gott von uns will?

Möge Gott uns darin gnaden!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 23. Februar 2011 von in Glaubensleben und Kommentare und getaggt mit , , , , , , , , .

Archive

Zitate bei Twitter

%d Bloggern gefällt das: