Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Diene nur Gott!

Nachdem Josua seine letzte Predigt gehalten hat (Josua 23) , ruft er das Volk noch einmal zusammen. In den Versen 2-13 erzählt er die Geschichte der Befreiung Israels und der guten Bewahrung Gottes bei der Wüstenwanderung. Dann komm dieser Text:
14 So fürchtet nun den HERRN und dient ihm treulich und rechtschaffen und lasst fahren die Götter, denen eure Väter gedient haben jenseits des Euphratstroms und in Ägypten, und dient dem HERRN.15 Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.16 Da antwortete das Volk und sprach: Das sei ferne von uns, dass wir den HERRN verlassen und andern Göttern dienen! 17 Denn der HERR, unser Gott, hat uns und unsere Väter aus Ägyptenland geführt, aus der Knechtschaft, und hat vor unsern Augen diese großen Zeichen getan und uns behütet auf dem ganzen Wege, den wir gezogen sind, und unter allen Völkern, durch die wir gegangen sind, 18 und hat ausgestoßen vor uns her alle Völker und die Amoriter, die im Lande wohnten. Darum wollen wir auch dem HERRN dienen; denn er ist unser Gott. 19 Josua sprach zum Volk: Ihr könnt dem HERRN nicht dienen; denn er ist ein heiliger Gott, ein eifernder Gott, der eure Übertretungen und Sünden nicht vergeben wird.20 Wenn ihr den HERRN verlasst und fremden Göttern dient, so wird er sich abwenden und euch plagen und euch ausrotten, nachdem er euch Gutes getan hatte. 21 Das Volk aber sprach zu Josua: Nein, sondern wir wollen dem HERRN dienen. 22 Da sprach Josua zum Volk: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch den HERRN erwählt habt, um ihm zu dienen. Und sie sprachen: Ja! – 23 So tut nun von euch die fremden Götter, die unter euch sind, und neigt euer Herz zu dem HERRN, dem Gott Israels. 24 Und das Volk sprach zu Josua: Wir wollen dem HERRN, unserm Gott, dienen und seiner Stimme gehorchen. (Josua 24)
Auch Dich hat Gott befreit, auch Dich hat er aus der Knechtschaft der Sünde (der Sklaverei Ägyptens) herausgeführt. Und möglicherweise bist Du auch schon durch so einige Wüsten gegangen. Eventuell sogar direkt nach Deiner Bekehrung.

Aber Gott ruft Dich nicht ohne Sinn aus der Knechtschaft und Gefangenschaft heraus! Er ruft Dich, damit Du IHM gehört: „So fürchtet nun den HERRN und dient ihm treulich“ (Vers 14).

„So“ – weil Gott Dich bereits aus der Knechtschaft der Sünde befreit hat – „fürchtet nun den HERRN“ – „Fürchte Gott und hoffe auf Ihn“, so hieß eine Predigt in unserer Gemeinde vor einigen Wochen; Wir fürchten Gott, weil Er heilig ist, weil Er gerecht ist, aber wenn wir Gott fürchten, so fürchten wir Ihn nicht nur, und hoffen, dass wir von jemand anderem befreit werden, sondern wir hoffen auch auf Ihn, weil Er uns rettet – „und dient ihm treulich“ – Ja, dient ihm allein, denn Er war es doch, der uns befreit hat (siehe Satzanfang: „so“) – „und lasst fahren die Götter“ – verwerft doch alle Götzen in Eurem Leben, der HERR ist es, dem wir nachfolgen!

Das Volk versteht das. Sie sagen: „Der HERR, unser Gott, hat uns […] aus Ägyptenland geführt […] Darum wollen wir auch dem HERRN dienen.“ (Verse 17 und 18) – Verstehst Du es auch?

Dann diene Gott – und nur Gott -, von ganzem Herzen, mit ganzer Kraft!

Nun aber kommt unser großer Vorteil gegenüber den Israeliten: Gott ist und bleibt heilig und er vergisst unsere Sünde nicht einfach – aber wir können (wie er es auch schon im Alten Testament verheißt) Ihm dienen, weil wir ihn zwar (1) fürchten, aber (2) auf ihn selber hoffen! In Christus wird Gott nicht ungerecht, sondern Seine Gerechtigkeit wird uns zuteil – wir können Gott nun dienen und über die Sünde herrschen (Römer).

Ja, es mag Zeiten geben, in denen wir uns unwürdig fühlen, Gott zu dienen – und aus uns selbst sind wir es auch -, aber in Christus sind wir immer in der Lage, Gott zu dienen.

Wie diene ich nun Gott? Indem ich Ihm alleine gehöre! Was gehört noch dazu? Seiner Stimme zu gehorchen! (Vers 24)

Und wie gehorche ich Seiner Stimme? Indem ich Sein Wort lese!!!

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Sei Gott mit uns allen, dass wir sagen mögen – wie Josu es tat -:

Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen! (Josua 24, 15b)

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2011 von in Glaubensleben und Kommentare und getaggt mit , , , , , .

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