Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Das Wort Gottes – Spurgeon – 2

»Es ist besser, vor dem Herrn zu schweigen, als davon zu träumen, das zu ergänzen, was er gesprochen hat.« (C. H. Spurgeon, Es steht geschrieben, S. 15)

Meinen wir (und auch: meine ich), wenn wir über das Wort Gottes sprechen oder auch schreiben, wir könnten etwas hinzufügen?

Nicht, dass wir danach suchen Lehren hinzuzufügen, aber dennoch meinen wir häufig, wir könnten die Klarheit der Schrift durch unsere Auslegung vergrößern. Das ist nicht der Fall!

Es ist durchaus richtig, dass Gott Menschen benutzt, um uns das Wort Gottes näher zu bringen – aber egal wie viel (und wie einfach, durchschaubar, didaktisch perfekt, etc.) es auch sein mag: Ohne den Geist Gottes werden Menschen niemals verstehen, was Gott offenbart.

Deswegen: Wenn wir meinen, mit dem, was wir zu sagen haben, „das zu ergänzen, was er [Gott] gesprochen hat“, dann sollten wir es lieber ganz bleiben lassen.

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Auch in Bezug auf Prophetien würde ich hier sehen, dass diese niemals das Wort Gottes ergänzen: Wenn wir prophetisch reden, dann tun wir dies zur Erbauung der Gemeinde – und prüfen dies am Wort Gottes; D.h. wir ergänzen nicht das Wort Gottes, sondern wenden es an, um – geistgegeben – in eine spezielle Situation zu sprechen.

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3 Kommentare zu “Das Wort Gottes – Spurgeon – 2

  1. petersemenczuk
    18. Februar 2011

    „Ohne dem Geist Gottes verstehen wir nichts“!
    Um aber den Geist Gottes zu empfangen von Gott,
    müssen wir wie die ersten Christen am Jordan,
    alle Gerechtigkeit Gottes in seinem Heilsplan erfüllen.
    Matthäus 3,15
    Haben wir aber alle Gerechtigkeit Gottes erfüllt,
    so anerkennen wir Gott in unserem Leben und stellen uns
    dem Geist und Wiedergeburt zur Verfügung, gleich den Jünger Jesu,
    die sie drei Jahre später erwartet und auch empfangen haben.

    Dann können wir mit Apostel Paulus sagen:
    Der natürliche Mensch,welcher ist noch ein ungeistiger Mensch vor Gott,
    vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit,
    und er kann es nicht erkennen;denn er;sie es; muß geistlich gerichtet und ausgerichet sein,denn GOTT ist GEIST!!! 1.Kor.2, 14

    WER darum wiedergeboren ist durch den Geist Gottes,(Pfingsten)
    der hat als eine Neue Kreatur Gottes,
    Nicht nur den Heiligen Geist in seinem Innern und Bewusstsein wohnend,
    SONDERN auch das wahre WORT GOTTES!!! Johannes 5,38
    Der Geist Gottes ohne dem Wort Gottes-
    wäre ein Unding, und der Mensch müsste sich ein Wort Gottes erfinden,
    oder Menschenworte- zu Gottes Wort machen, gleich wie Heute,
    wo wir weit über 600 verschiedene chr. Religonen, Kirchen, Tempeln
    Gemeinden und Sekten haben in Deutschland und Europa.

    Ein Diener und Theologe Gottes und seinem Christus,
    sollte darum, das ihm offenbarte Wort Gottes durch den Heiligen Geist predigen und NICHT eine „gemietete oder geklaute Predigtvorlage“
    verkünden,die er von einem anderen Menschen entnommen hat.
    (Der Wiedergeburtschrist Gottes!)

  2. jjh
    19. Februar 2011

    Ich verstehe das Anliegen nicht ganz. Was war unklar? Was gab/gibt es zu ergänzen?

    Ich denke nicht, das wir uns „dem Geist und [der] Wiedergeburt zur Verfügung“ stellen müssen – Die Bibel spricht davon, dass Gott uns die Wiedergeburt schenkt, damit wir als neue Kreatur, gerecht in Christus die Gerechtigkeit Gottes erfüllen.
    Nicht unsere Taten bringen Wiedergeburt, sondern die Wiedergeburt bringt unsere Taten!

    In meinem Artikel war eines der Anliegen ja gerade, zu zeigen, dass Wort ohne Geist (und auch Geist ohne Wort) Schwachsinn ist.

    Das Zitat von Spurgeon zeigt dann noch weiter, dass wir nur geisterfüllt und worterfüllt Predigen sollen – es geht nicht darum, dass wir irgendetwas ergänzen.

  3. petersemenczuk
    19. Februar 2011

    Judas Ischariot, war auch ein Jünger Jesu und wurde den elf Jüngern zugerechnet;— hat er die Wiedergeburt erfahren zu Pfingsten???
    Ananias und Saphira, waren auch Mitglieder der ersten Apostolischen Gemeinde in Jerusalem;– haben sie die Wiedergeburt erfahren und lebten sie danach?
    Simon der Zauberer, wanderte mit dem Apostel Petrus und staunte darüber, dass wenn Petrus einem die Hände auflegte,er dann den Heiligen Geist empfing.
    Aufgrund seiner Habsucht und Krämerseele, hat er die Wiedergeburt erfahren???
    Von Menschen kann nur Menschliches kommen,wir sollen aber hören was Christtus uns sagt,den sollen wir hören sagte Gott zu den Jüngern!!!
    UND: „WER Christi Geist hat, und ihn für immer behalten will, der sollte nach der Gesinnung und Charakter Jesu Christi leben und IHM nachfolgen!!! „WER Christi Geist nicht hat,der ist nicht sein“!
    Da wird ihn auch nicht die Bibel retten!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2011 von in Glaubensleben und Kommentare, Zitate und getaggt mit , , , , , .

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