Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Exodus – Die zehn Plagen – Plage 1

Heute wollen wir und die erste Plage ansehen.

17 Darum, so spricht der HERR: Daran sollst du erkennen, dass ich der HERR bin: Siehe, ich will mit dem Stab, der in meiner Hand ist, auf das Wasser im Nil schlagen, und es wird sich in Blut verwandeln.18 Dann werden die Fische im Nil sterben, und der Nil wird stinken, so dass es die Ägypter ekeln wird, Wasser aus dem Nil zu trinken.“ 19 Und der HERR sprach zu Mose: Sage zu Aaron: Nimm deinen Stab und strecke deine Hand aus über die Gewässer Ägyptens, über seine Flüsse, Nilarme, Sümpfe und all seine Wasserstellen, so dass sie zu Blut werden! Und im ganzen Land Ägypten wird Blut sein, selbst in Gefäßen aus Holz und Stein. 20 Da taten Mose und Aaron, wie der HERR geboten hatte; und er erhob den Stab und schlug vor den Augen des Pharao und vor den Augen seiner Hofbeamten auf das Wasser im Nil. Da wurde alles Wasser, das im Nil war, in Blut verwandelt. 21 Die Fische im Nil starben, und der Nil wurde stinkend, und die Ägypter konnten das Wasser aus dem Nil nicht trinken; und das Blut war im ganzen Land Ägypten. 22 Aber die Wahrsagepriester Ägyptens machten es ebenso mit ihren Zauberkünsten. Da blieb das Herz des Pharao verstockt, und er hörte nicht auf sie, wie der HERR geredet hatte. 23 Da wandte sich der Pharao um, ging in sein Haus und nahm auch dies nicht zu Herzen. 24 Alle Ägypter aber gruben in der Umgebung des Nil nach Wasser zum Trinken, denn vom Wasser des Nil konnten sie nicht trinken. 25 Und es wurden sieben Tage erfüllt, nachdem der HERR den Nil geschlagen hatte.

Den Stab hatten wir als Symbol für Gottes Wirken erkannt, und so können wir uns nun der eigentlichen Plage zuwenden:

Das Wasser des Nil’s wird zu Blut.

Was heißt das? Wenn wir uns vor Augen führen, dass der Nil für die Ägypter der Hauptantrieb war, indem er zum einen durch sein Wasser für die Möglichkeit zur Landwirtschaft sorgte, auf Land, welches ohne den Nil nur Wüste gewesen wäre, zum anderen der Haupthandelsweg Ägyptens war, ohne den die gesamte ägyptische Finanzierung zusammengebrochen wäre.

Manche Zeitschriften schreiben sogar, dass der Nil selbst eine Gottheit war, die von den Ägyptern für Fruchtbarkeit verehrt wurde. Dies ist durchaus vorstellbar, wird jedoch von den meisten Quellen nicht so beschrieben.

Auf jeden Fall war der Nil lebensnotwendig für die Ägypter – und Gott verwandelt das Wasser in Blut. Er macht den Nil zu einer Quelle des Elends.

Das war vorher die größte Hoffnung der Ägypter war, was vorher die Versorgung der Ägypter war (und eventuell sogar eine Gottheit der Ägypter war), wird nun von Gott zu einem Blutfluss verwandelt. Die Quelle des Guten (wie die Ägypter es empfanden) wird zur Quelle des Schlechten.

Damit zeigt Gott, dass Er allein gut ist. Sich auf menschliches, oder geschaffenes zu verlassen ist nicht richtig, weil er alleine Gott ist. So wird die Hoffnung der Ägypter zu Schande gemacht – Gott lästert die Hoffnung (die eventuell sogar eine Gottheit der Ägypter war), weil er der einzig wahre Gott ist.

Anwendung 2: Verlassen wir uns auf falsche Gottheiten?

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Gott verwandelt das Wasser des Nils in Blut: Er verwandelt das Wasser des Lebens (was es ja in jeder Hinsicht für die Ägypter war) zu einer Quelle des Todes. Blut steht für Tod. Und so wird das, was anscheinend Leben spendet, Leben erhält und fördert zu einer Quelle des Todes.

Anwendung 3: Verlassen wir uns auf Quellen des Todes? Wo gibt es in unserem Leben Dinge, die anscheinend Gutes spenden – letztlich aber in die falsche Richtung (in den Tod!) führen?

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Weiter sehen wir, dass wieder einmal die Zauberer des Pharao’s das Wunder nachmachen können. Aber rückgängig machen können sie es nicht – die Ägypter müssen nach Wasser graben, weil es 7 Tage kein Wasser gibt.

Somit zeigt Gott noch einmal mehr seine Überlegenheit und Alleinherrschaft über alles auf der Erde.

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(Zurück: Einführung 2; Weiter: Plage 2)

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 6. März 2010 von in Glaubensleben und Kommentare und getaggt mit , , , , , .

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