Soli Deo Gloria

Im Leben und Sterben: Einheit mit Christus!

Erwählt und doch nicht lässig!

Des Öfteren hört man als Calvinist oder Christ, der an die Erwählungslehre glaubt, dass man ja dann nichts mehr zu tun hätte.

Viele gute Predigten setzen sich mit dem Thema auseinander, nun kann ich das ganze mit einer Stelle widerlegen, die nicht deutlicher sein könnte:

11 Nun, meine Söhne, seid nicht lässig! Denn euch hat der HERR erwählt, vor ihm zu stehen und ihm zu dienen. Ihr sollt seine Diener sein und ihm Rauchopfer darbringen. (2. Chronik 29)

Es geht hier nicht um Gesetzlichkeit, da wir es hier mit einem Gebot Gottes zu tun haben: „Seid nicht lässig“!

Vorher geht es darum, dass ein „Bund mit dem HERRN, dem Gott Israels“ geschlossen wird, „damit sich die Glut seines Zornes […] abwendet“ (Vers 10).

Was heißt das denn für uns, die wir im neuen Bund, des Blutes Jesu sind? Ja, eben weil wir im Bund mit dem Herrn sind sollen wir nicht lässig sein! Eben weil ER seinen ZORN abgewandt hat sollten wir ihm doch grade um so dankbarer sein, und NICHT lässig werden.

„Seid nicht lässig! Denn euch hat der HERR erwählt“ wäre nach der Ansich mancher Thelogen ein Paradoxon, weil ein Erwählter ja nichts mehr tun müsste, ist aber eben kein Stück paradox, weil grade das die Aufforderung ist, die uns gilt:

Seid nicht lässig, denn der Herr hat euch erwählt, mit Blut erkauft und einen Bund mit euch geschlossen! Wie wollt ihr noch sein Bundesangebot ausschlagen? Wie wollt ihr noch lässig sein?

Erwählung ist immer eine Erwählung (1) zu Gott hin, an sein Herz und (2) zum Dienst: „Denn euch hat der HERR erwählt, vor ihm zu stehen, und ihm zu dienen.“

(1) zu Gott hin: „Erwählt, vor ihm zu stehen“ ist das, was unseren Glauben ausmacht! Wir dürfen vor Gott kommen, da Jesus Christus am Kreuz von Golgatha den Zorn des Vaters, der unseres Sünde wegen auf uns lastete, hinweggenommen hat und somit den Weg zum Vater, in das Allerheiligste Frei gemacht hat. (Mt 27,51)

(2) zum Dienst: Wie es der Vers es eindeutig sagt, sind wir nicht zum Lässig-Sein berufen, sondern zum Dienen. Schon immer war das Volk Gottes ein Volk des Dienens. Wir dienen den Menschen, aber in allererster Linie Dienen wir Gott und zu Gottes Ehre. (1Petr 4,10 ; Kol 3,24 ; Eph 6,7 )

Möge uns der Herr zu seinen Dienern machen, und noch viele erretten.

Und mögen wir und nicht lässig zurücklehen, sondern mit vollem Eifer dem Herrn dienen!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 27. Februar 2010 von in Glaubensleben und Kommentare und getaggt mit , .

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